Was hilft gegen Cellulite?

Was hilft gegen Cellulite?

„Das ist keine Cellulite! Mein Po hat Grübchen, wenn er lacht.“ – schöne Einstellung, die aber leider nicht jede Frau teilt. Von den Dellen lassen sich nämliche viele Frauen vor allem bei der Outfit-Wahl im Sommer beeinflussen. Das muss aber gar nicht sein, denn Cellulite ist etwas völlig Normales. Was Cellulite eigentlich genau ist, was du dagegen tun kannst und mehr, verraten wir dir in diesem Blogbeitrag.


Inhalt:


Was ist Cellulite?

Vergleichsbild mit normaler Haut und mit Cellulite

Bevor wir starten: Cellulite ist völlig normal. Und es wird Zeit, dass wir sie nicht als Makel, sondern Besonderheit sehen, so wie im Zitat zu Beginn des Beitrags.

Weiter im Text: Bei Cellulite handelt sich um eine Veränderung der Haut, die sich in Form von Dellen zeigt – vorwiegend im Bereich von Po, Hüften und Oberschenkeln, sie kann aber auch andere Körperstellen betreffen. Bei einer Cellulite verdrängen die Fettzellen das darüberliegende Bindegewebe und treten als Dellen hervor.

Um das besser zu verstehen, schauen wir uns unsere Haut im Detail an. Die Haut besteht aus mehreren Schichten: Epidermis, Dermis und Subkutis. Die Epidermis, auch Oberhaut, schützt uns vor äußeren Einflüssen wie Bakterien und mehr. Die Dermis, die Mittelschicht, baut sich aus Bindegewebsfasern auf, um genau zu sein aus Kollagen und Elastin. Sie stärken die Haut und sorgen für Elastizität, sind also für gesunde und straffe Haut verantwortlich. Die Bindegewebsfasern wiederum sind umhüllt von Hyaluronsäure, was Feuchtigkeit bindet und so für das Volumen der Haut sorgt. Die Subkutis, die Unterhaut, ist hauptsächlich aus Fettzellen, lockerem Bindegewebe und Blutgefäße aufgebaut. Die Fettzellen dienen als Energiespeicher und schützen uns vor Wärmeverlust.

Wichtig: Es handelt sich bei Cellulite um eine rein ästhetische Veränderung, die keine gesundheitlichen Auswirkungen hat, im Unterschied dazu ist die Cellulitis eine Erkrankung. Cellulite tritt bei etwa 90 % der Frauen auf – siehst du, völlig normal also. Männer sind eher selten davon betroffen.

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Gibt es einen Unterschied zwischen Cellulite und Orangenhaut?

Orangenhaut, Cellulite – was ist eigentlich der Unterschied? Und gibt es überhaupt einen? Nein, es gibt keinen Unterschied zwischen Cellulite und Orangenhaut. Die Dellenform erinnert an Orangen, weshalb man Cellulite auch häufig Orangenhaut nennt. Es wird also als Synonym verwendet.

Ursachen & Symptome

Warum habe ich Cellulite? Diese Frage stellen sich vermutlich alle, dass ein oder andere Mal. Und wir sind ehrlich, wir haben uns auch schon gefragt, wie es zu Cellulite kommen kann und was wir womöglich falsch machen. Um Licht ins Dunkle zu bringen, haben wir uns auf die Suche nach Antworten gemacht.

Es gibt wie immer mehrere Faktoren, die Cellulite begünstigen können, die schauen wir uns jetzt an:

Bindegewebe: Frauen haben naturbedingt ein schwächeres Bindegewebe. Die Bindegewebsfasern verlaufen parallel, was Fetteinlagerungen und auch Cellulite begünstigt. Bei Männern sind die Bindegewebsfasern netzartig und stärker miteinander verbunden. Hinzu kommt noch, dass die Haut bei Frauen dünner ist als bei Männern, da diese mehr Kollagenfasern besitzen.[$1] Ja, wir finden es auch unfair.

Stoffwechsel: Ein gestörter oder verlangsamter Stoffwechsel beeinträchtigt die Nährstoff-Versorgung des Bindegewebes. Auch kann es zu Wassereinlagerungen und Schwellungen kommen, da die Abbauprodukte nicht entsprechend abgebaut werden können.

Fettdepots: Unabhängig vom Körpergewicht begünstigen Fettzellen Cellulite – heißt mehr Fettzellen, also wahrscheinlich auch mehr sichtbare Dellen.

Hormone: Auch Veränderungen des Hormonhaushalts begünstigen Fett- und Wassereinlagerungen und können so Cellulite fördern.

Bewegung: Wenn wir uns zu wenig bewegen, wird das Bindegewebe nicht ausreichend durchblutet, wird schwächer und begünstigt Cellulite.

Rauchen: Durch das Rauchen verengen die Blutgefäße, was ebenfalls zu einer schlechten Durchblutung des Bindegewebes führt.

Diäten: Weniger, mehr, weniger, mehr, … – starke Gewichtsschwankungen haben Einfluss auf das Bindegewebe und fördern so Cellulite.

Wenn du nachhaltig, voller Genuss und ohne Reue abnehmen möchtest, empfehlen wir dir das Wolf Protein Fasten.

Stress: Wir wissen es alle, Stress wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus, bspw. wird der Stoffwechsel verlangsamt. Und wie der Stoffwechsel auf Cellulite wirkt, haben wir ja bereits gelernt.

Kleidung: Ja, auch unsere Kleidung kann Cellulite fördern. Denn zu enge Hosen, Shirts, Schuhe und Co. stören ebenfalls die Durchblutung und fördern die Cellulite.

Welche Arten gibt es?

Cellulite ist gleich Cellulite? Ganz so einfach ist es nicht, Cellulite wird in unterschiedliche Arten oder Grade eingeteilt:

Grad 1: Im Stehen und Liegen ist die Haut glatt. Aber schieben wir Hautpartien zusammen, zeigen sich Dellen.

Grad 2: Die Haut ist im Liegen glatt, wenn wir uns aber Hinstellen werden die Dellen sichtbar werden.

Grad 3: Egal, ob im Stehen oder Liegen – die Cellulite ist sichtbar.

Was hilft gegen Cellulite?

Ja, wir wissen, Cellulite ist normal, aber dennoch versuchen wir es immer wieder mit Wundercremes, Behandlungen, Ernährungsumstellungen, Lifestyle-Anpassungen und Co., die ein glattes Hautbild versprechen sollen. Schauen wir uns die bekanntesten Methoden gegen Orangenhaut an.

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Massagen gegen Cellulite

Frau bei Massage gegen Cellulite

Spezielle Massagen gelten als älteste Methode im Kampf gegen die Orangenhaut: Sie regen Durchblutung und Lymphfluss an und machen unsere Haut aufnahmefähiger für Cremes und Lotionen. Auch wenn diese Massagen seit Jahrzehnten praktiziert werden und es zahlreiche Studien dazu gibt, gibt es bisher keine wissenschaftlichen Belege für eine Verbesserung. Fakt ist aber, dass Massagen die Durchblutung fördern. Ob Massagen gegen Cellulite helfen oder nicht – es fühlt sich defintig gut an und ist zumindest unserer Meinung nach einen Versuch wert. Oder was meinst du?

Sport gegen Cellulite

Frau beim Sport gegen Cellulite

Mit Sport sagst du der Cellulite den Kampf an: Denn Sport stärkt die Muskeln, verringert Fettzellen und kurbelt den Stoffwechsel sowie die Durchblutung an. Zudem sorgt Sport für eine straffe Haut. Win, win, win! Dabei solltest du auf einen Mix aus Kraft- und Cardiotraining setzen. Also, liest du noch oder bewegst du dich schon?!

Die richtige Ernährung

Zucker, Alkohol, Kaffee und ungesättigte Fettsäuren begünstigen …na, errätst du es? Richtig, auch Cellulite.

Wenn du deinen Körper also optimal versorgen und aktiv gegen Cellulite unterstützen willst, setz lieber auf eine ausgewogene, bewusste Ernährung und Lebensmittel, die Cellulite vorbeugen können. Ja, kein Scherz, es gibt tatsächlich Lebensmittel, die vorbeugend wirken. Dazu gehören Eier, mageres Fleisch, Fisch, z. B. Lachs und Makrelen, Hülsenfrüchte, z. B. Erbsen, Linsen, Lupinen, Gemüse wie bspw. Brokkoli und Paprika und Obst wie Beeren und Zitrusfrüchte. Wir kennen und wissen es eigentlich alle, und auch hier sehen wir wieder welchen äußerlichen und innerlichen Einfluss die Ernährung auf unseren Körper und die Gesundheit hat.

Beauty-Produkte gegen Cellulite

Creme gegen Cellulite

Von Wundercremes über Spritzen bis hin zu speziellen Behandlungen – die Beauty-Welt ist voller, teilweise auch kurioser Methoden gegen Cellulite. Auch wenn es überzeugend und mehr als verlockend klingt, lassen sich die Dellen nicht einfach wegcremen. Das Gute ist aber, dass bestimmte Inhaltsstoffe die oberste Hautschicht festigen können, sodass weniger Dellen sichtbar werden.[$2] Dazu gehören: Koffein, Lakritzextrakte, Ginseng, Grüner Tee sowie Salicyl- und Glycolsäure. Achte beim Kauf von Cremes und Lotionen auf diese Inhaltsstoffe.

Natürlich ist auch das Angebot an medizinischen Behandlungen groß. Zu den bekannten und auch preisklassig höheren Behandlungen im Kampf gegen Cellulite gehören Radiofrequenzwellen- und Ultraschall-Behandlungen. Aber was steckt genau dahinter? Radiofrequenzwellen sollen das Kollagen in unserer Haut zerstören und die Kollagensynthese anregen, um ein neues Kollagengerüst zu bilden.

Die Idee hinter Ultraschall-Behandlungen ist, das Fettgewebe durch Ultraschallwellen in Schwung zu bringen, dadurch einzelne Zellen zu zerstören und durch Flüssigkeitszufuhr aus dem Körper zu leiten. Die Wärme, die bei der Behandlung erzeugt wird, soll zudem die Kollagen-Produktion fördern. Und mehr Kollagen bedeutet straffere Haut.

Schon gewusst? Unsere Skin Structure Formula kann die Kollagen produzierenden Haut- und Bindegewebszellen stimulieren, was zur Erhaltung normaler Struktur und Verringerung von moderater Cellulite und dem Kollagenabbau führen kann.

Cremes, Radiofrequenzwellen- und Ultraschall-Behandlungen klingen zwar auf den ersten Blick vielsprechend, es fehlen aber auch hier bisher die wissenschaftlichen Belege für eine Wirkung.

Weitere Hausmittel gegen Cellulite

Es gibt auch ein paar Hausmittel, die gegen Cellulite wirken können, Übungen wie Calf Raises bspw.: Stell dich dafür aufrecht hin und spann deinen Po an. Jetzt beginne langsam die Fersen zu heben und zu sinken, ohne dabei den Boden zu berühren – auf und ab, auf und ab. Du kannst dich auch auf einen imaginären Stuhl setzen: Lehn dich dafür gegen eine Wand, positioniere die Beine im 90 Grad Winkel, spann den Po an und jetzt heißt es halten. Hört sich anstrengend an? Wir sagen dir: Ist es auch!

Ein weiteres Hausmittel gegen Cellulite sind Wechselduschen, also im Wechsel kalt und warm abbrausen. Du willst es probieren? Starte dafür bei den Füßen und arbeite dich dann zur Hüfte hoch, fang dann bei den Händen an und arbeite dich zu den Schultern vor, zuletzt kommt dein Rumpf – brr! Wiederhole den Vorgang und veränder dabei die Temperatur. Warum fragst du dich? Kaltes duschen soll die Blutzirkulation fördern. Mehr Infos und Tipps zum Thema kalt duschen bekommst du hier.

Mal eine Frage: Wie sitzt du gerade? Hast du zufällig die Beine überschlagen? Das solltest du künftig meiden: Denn durch diese Haltung übst du punktuell Druck aus, wodurch die Durchblutung des Oberschenkels gestört wird. Und wie auch schon bei einschneidender Kleidung kann auch das Cellulite begünstigen. Ob und wie diese Hausmittel nun helfen oder nicht, kannst du am besten selber ausprobieren.

Das Gute ist, du kannst es direkt ausprobieren, ohne dafür Unmengen an Geld auszugeben.

Wie kann man Cellulite vorbeugen?

Wir wissen, was Cellulite ist, welche Ursachen es dafür gibt und was gegen Cellulite helfen kann. Fassen wir das nochmal zusammen. Wie wir gelernt haben, ist Bewegung das Nonplusultra: Sport stärkt unsere Muskeln, strafft die Haut, vermindert Fettzellen und kurbelt den Stoffwechsel und auch die Durchblutung an. Und eine gute Durchblutung heißt eine gute Nährstoffversorgung des Bindegewebes – nachweislich! Kaltes Duschen, Massagen, Cremes und alles, was die Durchblutung anregt, kann helfen Cellulite vorzubeugen oder zu vermindern

Von innen kannst du deinen Körper mit der richtigen Ernährung unterstützen, um Cellulite vorzubeugen. Dabei solltest du Zucker, Alkohol, Kaffee und ungesättigte Fettsäuren meiden und stattdessen auf mageres Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. setzen.

Auch unser More Clear Skin Glow kann dich unterstützen: Mit wertvollen Proteinen, patentiertem Kollagenpeptid[$3], Hyaluronsäure, Kupfer[$4] und Vitamin C[$5] versorgst du deinen Körper von innen, mit allem, was er braucht und genießt dabei einen erfrischend klaren und leckeren Drink. Übrigens: More Clear Skin Glow gibt es auch in der neutralen Variante. Gemixt mit unserem zuckerfreien Getränkesirup "Zerup" kannst du dir im Handumdrehen einen Glow Drink ganz nach deinem Geschmack kreieren.

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Fazit:

Es ist doch verrückt: Über 90 % der Frauen haben Cellulite und doch stellt es für die meisten einen Makel dar. Wir werden hellhörig bei den neuesten Methoden, Cremes und Co. und wir fokussieren uns auf die Dellen, wenn wir in den Spiegel schauen. Und das ist Quatsch, denn Cellulite ist normal und auch wenn wir sie nicht vollständig verhindern können, so können wir die Dellen doch mindern. Dabei kann uns ein gesunder Lifestyle mit einer ausgewogenen Ernährung, Sport und weniger Stress unterstützen. Auch spezielle Massagen und bestimmte Hautpflege-Produkte können dabei helfen, Cellulite zu mindern. Viel wichtiger ist aber: Wir und du sollten versuchen uns nicht allzu viel Druck zu machen und statt uns auf die Dellen zu fokussieren, lieber unsere Schoko-Seiten inszenieren.

FAQ: Meistgestellte Fragen zum Thema Cellulite

[[FAQ-]]

[ITEM-]
[Q-]Was hilft am besten gegen Cellulite?[-Q]
[A-]Es gibt leider nicht das eine Wundermittel gegen Cellulite, vielmehr können viele verschiedene Faktoren eine Verbesserung bewirken wie bspw. eine gesunde und bewusste Ernährung, ausreichend Bewegung, Wechselduschen und auch ausgewählte Beauty-Produkte und -Behandlungen.[-A]
[-ITEM]
[ITEM-]
[Q-]Was hilft gegen Cellulite an den Oberschenkeln und am Po?[-Q]
[A-]Und auch hier gibt es nicht die eine Anwendung oder Vorgehensweise gegen Cellulite. Gegen Cellulite an den Oberschenkeln und am Po können gezielte Kraft-Übungen und Massagen helfen, die deine Durchblutung fördern. Auch eine gesunde und bewusste Ernährung, Wechselduschen, Cremes und mehr können eine Verbesserung erzielen.[-A]
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[ITEM-]
[Q-]Was fehlt dem Körper bei Cellulite?[-Q]
[A-]Cellulite ist keine Erkrankung, sondern eine Veränderung der Haut, sie wird sichtbar, wenn das Bindegewebe schwach ist. Aber du kannst es mit bestimmten Nährstoffen unterstützen, bspw. mit Vitamin C.[-A]
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[ITEM-]
[Q-]Welcher Sport hilft am besten gegen Cellulite?[-Q]
[A-]Ein Mix aus Kraft-Training und Cardio ist ideal, um Cellulite zu vermindern. Dadurch stärkst du deine Muskeln, zerstörst Fettzellen, verbesserst deine Durchblutung und mehr. In Kombination mit einer bewussten und ausgewogenen Ernährung kannst du die besten Erfolge erzielen.[-A]
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[[-FAQ]]

Quellen:

[[QUELLEN-]]https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/1248-rtkl-orangenhaut-cellulite-wie-sie-entsteht-und-was-sie-schach-haelt
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-032010/neue-methoden-gegen-cellulite/
Kollagen und Hyaluronsäure unterstützen den Erhalt der normalen Struktur, Feuchtigkeit, Elastizität und des normalen Aussehens der Haut.
Kupfer trägt zu einer normalen Hautpigmentierung und zur Erhaltung von normalem Bindegewebe bei.
Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei.[[-QUELLEN]]

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