
Antientzündliche Ernährung: Ursachen & wie sie funktioniert
Schmerzen, Entzündungen, ja sogar Krankheiten – all das können wir mit der richtigen Ernährung positiv beeinflussen und so unsere Gesundheit verbessern. Aber gibt es heilendes Essen wirklich und wenn ja wie sieht das aus? Das und mehr schauen wir uns diesem Blogbeitrag genauer an. Viel Spaß!
Inhalt:
- Was sind Entzündungen?
- Wie kann Ernährung antientzündlich wirken?
- Beispiel für eine antientzündliche Ernährung
- Entzündungshemmendes Frühstück
- Entzündungshemmendes Mittagessen
- Entzündungshemmendes-Abendessen
- Entzündungshemmende Snacks für zwischendurch
- Antientzündliche Ernährung bei Krankheiten
- Antientzündliche Ernährung bei Lipödem
- Antientzündliche Ernährung bei MS
- Antientzündliche Ernährung bei Arthrose
- Fazit: So hilft dir eine antientzündliche Ernährung Entzündungen zu lindern
Was sind Entzündungen?

Zuerst müssen wir klären, was mit Entzündungen gemeint ist: Als Entzündung wird die Reaktion unseres Körpers oder vielmehr unseres Immunsystems auf einen schädigenden Reiz wie Verletzungen oder Infektionen bezeichnet. Dabei soll die Entzündungsreaktion zum Schutz dienen und potenzielle Gefahren abwehren und beseitigen.[$1],[$2]
Unser Körper reagiert ziemlich schlau: Er wählt je nach betroffenem Körperteil und je nach Reiz die am besten passende Schutzreaktion aus, um den Reiz-Auslöser zu beseitigen. Chapeaux für unser Wunderwerk Körper!
Dabei folgt jede Entzündung einem Muster: Ein Reiz findet statt, der Reiz wird erkannt, die Schutzreaktion beginnt und die Reizauslöser werden beseitigt. Was aber, wenn der Körper die Ursache der Entzündung nicht beseitigen kann? Dann kann daraus eine chronische Entzündung entstehen. Auch kann es passieren, dass sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper wehrt: Dabei sieht das Immunsystem körpereigene Zellen, Gewebe und Co. fälschlicherweise als Gefahr an und versucht sie zu bekämpfen – hierbei handelt es sich dann um eine Autoimmunerkrankung.
Welche möglichen Ursachen für Entzündungen gibt es?
Jetzt wissen wir, was Entzündungen sind, aber wir wissen noch nicht, wie sie überhaupt entstehen. Wie du es dir vermutlich gedacht hast, können Entzündungen viele unterschiedliche Ursachen haben, dazu gehören:
- Wunden wie Prellungen, Kratzer, Schnitte
- Physikalische Reize wie UV-Strahlung, Kälte
- Chemische Reize wie Säure oder Gifte
- Fremdkörper wie Holzsplitter
- Allergene wie Pollen, Nahrungsmittel
- Innere Ursachen wie Autoimmunerkrankungen
- Bakterien, Pilze, Viren, Parasiten
Übrigens kann auch ein Nährstoffmängel chronische Entzündungen begünstigen.[$3] Keine Sorge, dem kannst du mit einer optimalen Nährstoffversorgung vorbeugen. Dafür empfehlen wir dir unser Mineral Complete mit Mineralstoffen, Spurenelementen und ausgewählten Vitaminen.
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Wie kann Ernährung antientzündlich wirken?
Im Kampf gegen Entzündungen und Erkrankungen leistet unser Körper Großes. Das Gute ist, dass wir ihn mit ausreichend körperlicher Bewegung und auch Ernährung dabei unterstützen können. Hört sich gut an? Ist es auch, deshalb schauen wir uns die antientzündliche Ernährung mal genauer an. Die Definition ist selbsterklärend, denn wie der Name es vermuten lässt, sollen bestimmte Lebensmittel Entzündungen im Körper entgegenwirken. Als entzündungshemmend gelten dabei frisches Gemüse, zuckerarmes Obst, Fisch, Nüsse und mehr. Entzündungsfördernd, wie soll es anders sein, sind vor allem Zucker[$4], Fertiggerichte, Weißmehl und Transfette.
Zucker sparen ist übrigens eines der einfachsten Dinge auf dieser Welt: Ganz einfach mit unserem Geschmackspulver "Chunky Flavour" und unserem zuckerfreien Getränkesirup "Zerup."
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Beispiel für eine antientzündliche Ernährung
Das hört sich gut an, aber wie sieht das genau aus? Im Prinzip recht einfach: Mehr Lebensmittel konsumieren, die antientzündlich wirkende Nährstoffe beinhalten, und weniger entzündungsfördernde. Zu den entzündungshemmenden Inhaltsstoffe zählen:[$5]
- Omega-3-Fettsäuren: Hering, Sprotte, Lachs, Makrele, Thunfisch, Milchprodukte, Hanföl, Leinöl, Rapsöl, Walnussöl, Weizenkeimöl, Heringsöl, Lebertran, Wildfleisch, Dorschleber, Macadamia, Leinsamen, Chiasamen
- Sekundäre Pflanzenstoffe: Lauch, Zwiebeln, Knoblauch, dunkle Beeren, Kirschen, grüner Tee, Kreuzkümmel, Ingwer, Gewürznelke, Brokkoli, Bärlauch, Brunnenkresse, Senf
- Ballaststoffe: Artischocke, Schwarzwurzel, Pilze, indische Flohsamenschalen, Vollkornprodukte aus Gerste, Hafer, Hirse, Roggen und Weizen, Macadamia, Leinsamen, Chiasamen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam
- Probiotika: Fermentierte Milchprodukte, Sauerteigprodukte
- Vitamine A, C, E, Beta-Carotin: Petersilie, Zitrusfrüchte, Brunnenkresse
Portulak, Spinat und Mangold, Weizenkeimöl, Rapsöl, Walnussöl
- Mineralstoffe Zink, Magnesium: Portulak, Spinat und Mangold, rote Bete
Algen
- Sonstige Substanzen: Piment, Rosmarin, Salbei, Pfeffer, Pfefferminze, Oregano, Kümmel, Lorbeer, Kardamom, Basilikum, Kurkuma
Apropos Kurkuma: Wenn du nach hochwertigem Kurkuma suchst, empfehlen wir dir unsere Kurkuma Kapseln Curcu-More. Sie liefern dir alle wertvollen, sekundären Pflanzenstoffe, die schon von Natur aus in Kurkuma enthalten sind, hochwertigen Brokkoli Extrakt und Piperin.
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Zum besseren Verständnis und einfacheren Umsetzung haben wir dir zu allen Inhaltsstoffen Beispiel-Lebensmittel dazugeschrieben, die viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien enthalten und so den Körper bei der Bekämpfung von Entzündungen unterstützen können.
Und wie du dir damit leckere Mahlzeiten zubereiten kannst, haben wir für dich zusammengefasst. Natürlich soll dir das nur als Beispiel und Inspiration dienen.
Entzündungshemmendes Frühstück
Lust auf ein süßes, entzündungshemmendes Frühstück? Dann starte in den Tag mit einem Leinsamen-Pudding.
Leinsamen-Pudding oder Vollkornbrötchen
Einfach 2 EL geschrotete Leinsamen mit 150 ml Pflanzendrink verrühren und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag mit Obst garnieren und genießen.
Oder wie wäre ein Vollkornbrötchen, belegt mit Hüttenkäse und saftigen Radieschen- und Birnen-Scheiben?!
Entzündungshemmendes Mittagessen
Mittagszeit! Knusprige Ofenkartoffeln mit Radieschen-Quark-Creme und ein Zucchinisalat – klingt gut? Finden wir auch.
Knusprige Ofenkartoffeln mit Radieschen-Quark-Creme und Zucchinisalat
Einfach die gewünschte Menge Kartoffeln in Spalten schneiden, mit Gewürzen und Öl marinieren und im Backofen knusprig backen. Für den Zucchinisalat eine große Zucchini in Scheiben schneiden und in Öl anbraten. Dann nach und nach die weiteren Zutaten dazugeben: erst eine geschnittene Zwiebel, dann etwa 250 g Tomaten und zuletzt ein EL Rotweinessig. Jetzt etwas köcheln lassen, dann Dillspitzen dazugeben und zur Seite stellen. Kommen wir zur Radieschen-Quark-Creme: Dafür ein halbes Bund Radieschen schneiden und mit 100 g Quark und 100 g Joghurt verrühren und du bist fertig. Jetzt kannst du alles auf einem Teller anrichten und es dir schmecken lassen!
Entzündungshemmendes Abendessen
Dinner! Genieß deinen wohlverdienten Feierabend mit wärmendem Soul-Food, bspw. mit gebackenen Süßkartoffeln und Rote Beete.
Gebackene Süßkartoffeln und Rote Beete
Für 2 Portionen einfach 2 Süßkartoffeln und 4 Rote Beete Knollen in eine Auflaufform geben, mit Öl bestreichen und etwa 40 min. garen lassen. In der Zwischenzeit 2 EL Pinienkerne in einer Pfanne kurz anrösten und anschließend mit 2 EL Sesam vermengen. Danach einen halb Bund Minze schneiden und mit 200 g körnigem Frischkäse, etwas Olivenöl und Salz und Pfeffer mischen. Jetzt geht’s ans Anrichten: Dafür die Süßkartoffeln und Roten Beeten längs einschneiden, mit Frischkäse füllen und mit dem Pinienkern-Sesam-Mix toppen. Mmhh lecker!
Entzündungshemmende Snacks für zwischendurch
Und auch für den kleinen Hunger zwischendurch oder als Nachmittagssnack haben wir Ideen für dich: Einfach 150 g Joghurt oder eine Joghurtalternative aus Soja mit 50 g verrühren.
Oder wenn du es deftig magst: Eine halbe Avocado mit einer Gabel zerdrücken, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermischen und Gemüse wie Kohlrabi dippen.
Antientzündliche Ernährung bei Krankheiten
Wusstest du, dass bei fast allen chronischen Erkrankungen Entzündungen vorliegen? Ja, von Bronchitis über Arthritis bis hin zu Autoimmunerkrankungen.
Wie wir bereits wissen, kann sich aus einer Entzündung eine chronische Entzündung entwickeln, wenn der Körper die Ursache dafür nicht beseitigen kann. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil spielt hierbei der Lebensstil: So wirken Faktoren wie Bewegungsmangel, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Stress und eine ungesunde Ernährung[$6] wesentlich auf die Entstehung aber auch das Fortschreiten der Entzündung.
Allein die Vermutung reicht aus, um antientzündliche Lebensmittel in unseren Ernährungsplan zu integrieren, wie siehts bei dir aus?
Wir möchten darauf hinweisen, dass es wichtig ist, sich im Vorfeld mit einem Arzt oder Ernährungsberater abzusprechen, um die individuellen Bedürfnisse und Empfehlungen zu berücksichtigen.
Im Folgenden schauen wir uns die antientzündliche Ernährung bei drei Krankheiten an.
Antientzündliche Ernährung bei Lipödem

Bei Lipödem, einer Krankheit, bei der sich an bestimmten Stellen vermehrt Fettgewebe ansammelt, spielt eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle: So wird der Verzehr von antientzündlichen Lebensmitteln mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien empfohlen. Möglichst zu vermeiden, seien zuckerhaltige Speisen, Weißmehl-Produkte, Fertiggerichte, … kurz gesagt, entzündungsfördernde Lebensmittel.[$7]
Antientzündliche Ernährung bei MS
Auch bei Multipler Sklerose, kurz MS, einer Autoimmunerkrankung, kann sich eine antientzündliche Ernährung positiv auswirken, um Entzündungsreaktionen zu reduzieren – besonders in Kombination mit ausreichend Bewegung, einem guten Stressmanagement und ggf. auch medikamentöse Therapien.[$8] Hier möchten wir erneut darauf hinweisen, einen Arzt und auch Ernährungsberater hinzuziehen, um eine individuelle Therapie zu entwickeln.
Antientzündliche Ernährung bei Arthrose

Na kannst du es dir schon denken? Ja, auch bei Arthrose kann sich eine antientzündliche Ernährung positiv auswirken. Experten raten zu einer Ernährungsumstellung und dem Aufbau von Muskelmasse. Zur Erklärung: Als Arthrose wird eine degenerative Gelenkerkrankung bezeichnet, bei der es zur Schädigung des Gelenkknorpels kommt, was zu Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen führen kann.[$9]
Fazit: So hilft dir eine antientzündliche Ernährung Entzündungen zu lindern
Weniger Zucker, Fertigprodukte, Weißmehlprodukte und Transfette und stattdessen mehr Omega-3-Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, Probiotika, Vitamine Mineralstoffe und Gewürze – wenn wir unsere Ernährung oder vielmehr unsere Mahlzeiten, mit antientzündlichen Lebensmitteln ergänzen, können wir unseren Körper im Kampf gegen Entzündungen unterstützen. Die positive Wirkung der Ernährungsumstellung kann sich durch Faktoren wie Bewegung, Stressmanagement und Co. verstärken. Wir probieren es aus, machst du mit?
Quellen:
[[QUELLEN-]]https://www.duden.de/rechtschreibung/Entzuendung
https://www.deutsche-familienversicherung.de/krankenhauszusatzversicherung/ratgeber/artikel/entzuendungen-ursachen-symptome-und-therapie/
https://www.deutsche-familienversicherung.de/krankenhauszusatzversicherung/ratgeber/artikel/entzuendungen-ursachen-symptome-und-therapie/
https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/herz-kreislauf-erkrankungen/koronare-herzkrankheit/tk-plus-bei-khk/dmp-news/zucker-schwaecht-das-immunsystem-2132520?tkcm=aaus
https://allergieverein-europa.de/wp-content/uploads/2020/03/201-30_2-EA-Entz%C3%BCndungshemmende-Kost.pdf
https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/obstgemuese/entzuendungshemmende-lebensmittel/
https://oviva.com/de/de/lipoedem-ernaehrung/#wiekanneineausgewogeneernhrungentzndungenundschmerzenbeilipdemreduzieren
https://www.msges.at/leben-mit-ms/ernaehrung/antientzuendliche_kost/
https://www.rheumaliga.ch/blog/2018/ernaehrung-bei-arthrose[[-QUELLEN]]